Life Science

Diese drei Teams stehen in der Kategorie „Life Science“ im Finale:
candidumcandidum

Enzyme sind hochkomplexe Nanomaschinen. candidum nutzt sie, um für Kunden das optimale Enzym zu entwerfen, das aus einem günstigen Rohstoff ein hochwertigeres Endprodukt macht. candidum arbeitet in drei Bereichen daran, die Prozesse für Kunden aus der industriellen Biotechnologie schneller und kostengünstiger zu gestalten. Anhand von Big Data-Analysen werden verschiedenste Gen- oder Aminosäure-Sequenzen miteinander verglichen. Daraufhin wird simuliert, wie sich diese Varianten mit den unterschiedlichen Molekülen verhalten. So kann candidum mit wenig Ressourcen und geringem Zeitaufwand dem Kunden sagen, welche Positionen in der Sequenz verändert werden müssen, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen.
www.candidum.net

AUCTEQ BiosystemsAUCTEQ Biosystems
In vielen langwierigen Arbeitsschritten züchtete der Biotechnologe Valentin Kramer in seinem Studium Zellkulturen – von kleinen Gefäßen in größere, so lange bis das jeweils nötige Volumen erreicht war. Diese manuellen Seed Train-Prozesse sind arbeitsintensiv und bergen eine hohe Kontaminierungsgefahr. Ein Gefäß, das sich ausdehnen und an den benötigten Platz der Zellen anpassen lässt, könnte eine Lösung sein, dachte sich Kramer: Ein Single Use-Bioreaktor mit extrem ausdehnbarer Reaktorwand. Als Materialien kommen Polyisopren und Polyurethan in Frage – aus denen auch Kondome hergestellt werden. Mit diesen arbeitet das Mannheimer Gründungsvorhaben zur Zeit daran, einen marktfähigen Single Use-Bioreaktor zu produzieren.
www.aucteq.com

HeideltecHeideltec
Das aus dem Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Uni Heidelberg ausgegründete Unternehmen Heideltec forscht seit einigen Jahren an einer Möglichkeit, Arzneistoffe, die auf Peptiden und Proteinen basieren und bisher nur über Spritzen verabreicht werden können, zu reformulieren und eine orale Verabreichung zu ermöglichen. Die PEPTORAL®-Technologie von Heideltec beruht dabei auf Liposomen, die in eine Matrix eingebettet werden und so zu einer festen, gelartigen Arznei verarbeitet werden können. Die liposomale Matrixformulierung schließt den Wirkstoff vollständig ein und garantiert dafür, dass er sicher durch den Magen transportiert und erst im Darmtrakt in die Blutbahn aufgenommen wird.
www.heideltec.com