Industrielle Technologie

Da sind die drei Finlisten für den Bereich „Industrielle Technologie“:

Blue InductiveBlue Inductive
Überall dort, wo technische Geräte ihre Batterien aufladen müssen, waren lange Zeit ein Kabel und eine gewisse Ladezeit nötig. Inzwischen gibt es für Batterien mit kleinerer Leistung, wie zum Beispiel einem Smartphone, Möglichkeiten der berührungslosen Energieübertragung. Für Bereiche mit größeren Leistungen ist das noch Zukunftsmusik. Hier setzt die Blue Inductive GmbH an, deren Kernkompetenz bei der Entwicklung hocheffizienter, kabelloser Batterie-Management-Systeme für Industrieanwendungen liegt. Dazu zählen mobile Roboter, kabellose Transportsysteme oder autonome Gabelstapler – also industrielle Fahrzeuge, die sich selbst verwalten, Aufträge annehmen und autonom ausführen sowie mit Menschen kommunizieren können.
www.blue-inductive.de

MemetisMemetis
In der Diagnostik und Analytik gibt es im Bereich der Mikrofluidik den Trend zur Miniaturisierung und erhöhter Portabilität bei gleichbleibendem oder gar gesteigertem Funktionsumfang. Sogenannte „Lab-on-a-chip-Systeme“ sollen komplexe Analysen auf kleinstem Raum ermöglichen. Daran, wie ein solches System durch folienbasierte Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierungen in Form von Ventilen und Pumpen noch intelligenter und für ein breites Anwendungenspektrum verfügbar gemacht werden kann, arbeitet memetis. Sie nutzen das Verhalten von Formgedächtnislegierungen und stellen Miniatur-Ventile her, etwa 5x5x10 Millimeter groß, welche die verlässliche Handhabung von Kleinstmengen an Flüssigkeiten ermöglichen.
www.memetis.com

RenumicsRenumics
Renumics ergibt sich aus Rethink Numerics und beschreibt eine Domäne des jungen Unternehmens: die automatisierte Simulation des physikalischen Verhaltens von Produkten und Objekten durch künstliche Intelligenz, um diese effizienter und einfacher nutzbar zu machen. Damit sind sie bisher konkurrenzlos und einzigartig und legten 2017 einen sehr vielversprechenden Start hin. Möchte ein Autobauer etwa mit einem neuen Modell Crashtests durchführen, werden die Tests zunächst durch Berechnungsingenieure in einem sehr zeitaufwendigen und teuren Prozess am Computer errechnet. Renumics stellt eine Software zur Verfügung, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz solche Prozesse nicht nur schneller sondern auch sehr viel kostengünstiger darstellt.
www.renumics.com